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Freitag, 25. Mai 2018

Mein Zukunftstag mit den Gemeindearbeitern vom Bauamt Bad Zurzach

Zukunftstag 2014
Zukunftstag 2014
Zukunftstag 2014
Zukunftstag 2014

Heute Morgen musste ich um 7:10Uhr beim Sternenbrunnen sein. Von da sind wir zum Werkhof gefahren. Ich war freudig gespannt, was mich erwartete. Es waren schon einige Arbeiter anwesend und alle waren noch ein bisschen müde. Ich wurde zu Jeremias eingeteilt. Er ist für den Bereich Gärtnerei zuständig. Wir fuhren mit dem Gemeindeauto zum Kindergarten Höfli, um Laub zu rechen. Es war körperlich anstrengend. Ich war froh, als wir um 9:15Uhr zur Z’Nünipause gingen. Die Männer hatten Spass und haben viel gelacht. Ich fand es laut. Nach der Pause mussten wir wieder zurück und die Arbeit beenden, dabei halfen uns auch noch die Kindergärtner. Zur Abwechslung durfte ich den Laubbläser betätigen. Der war recht schwer und laut und gar nicht einfach zu handhaben. Die Laubhaufen haben wir auf den Laster geladen und sind damit zum Feuerwehrdepot gefahren, um sie abzuladen. 

Nach der Pause konnte ich mit  Herr Suter - er ist der Chef vom Werkhof Bad Zurzach -  ein Interview machen. Jetzt weiss ich, dass im Werkhof 10 Angestellte arbeiten und einer davon noch in der Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt ist. Die Ausbildung dazu dauert 2 oder 3 Jahre. Anforderung sind Real-, Sek- oder Bezirksschule. Die Arbeiter sind zuständig für den Unterhalt und die Pflege der gemeindeeigenen Orte – die Spielplätze, den Kurpark, die Strassen sowie für die Wasserversorgung. Auch für den Auf- und Abbau der Stände am Zurzimärt werden sie gerufen. Die Gartenarbeiten beinhalten: Gras mähen, Sträucher zurückschneiden, anpflanzen und vieles mehr. Dafür sind drei Arbeiter zuständig. Meist arbeiten sie zu zweit draussen. Herr Suter dagegen arbeitet meist allein. Etwa zwei Tage pro Woche erledigt er die Büroarbeit und erstellt die Arbeitspläne für die Angestellten. Am Computer arbeitet er wenig, ausser wenn er Schreibarbeit erledigen muss. Er ist mit seinem Beruf sehr zufrieden. Sie seien ein gutes Team, der Alltag gut planbar und die Arbeit gut bezahlt. Anstrengend ist es, wenn sie über die Wochenenden Piketdienst hätten.

Herr Suter hat Familie. Zuhause erledigt er alle Arbeiten gut und gerne, ausser Kleider zusammenlegen. Seine Kinder sind noch klein und werden von den Grosseltern betreut, wenn seine Frau arbeiten geht. Sein Hobby ist Handball spielen und einige Schafe hat er auch noch. Wenn er ein Jahr frei hätte, würde er wahrscheinlich auf Reisen gehen. Natürlich müsste das nötige Geld vorhanden sein. Zum Schluss hat mir Herr Suter erzählt, dass er, als er in meinem Alter war, Landschaftsgärtner werden wollte. Was er übrigens auch gemacht hat.
Ich bedankte mich bei ihm für das Interview.

Der heutige Tag war spannend, interessant und hat Spass gemacht. Ich hatte mir den Werkhof und die Arbeit anders vorgestellt.

Mahamed, 6. Primar