Sie sind hier: Aktuell / Projekte / Projektwoche 2012 / Technik für Mädchen
Sonntag, 20. Mai 2018

Technik für Mädchen

Die 16 Schülerinnen (4.-6. Klasse) erhielten ein Set mit verschiedenen Lego-Bauteilchen, ein Notebook und einen „nxt-Prozessor“. Zuerst lernten sie verschiedene Sensoren kennen und durften ausprobieren, wofür man diese brauchen könnte.  Der erste Schritt war, nach einer Anleitung ein kleines Roboterfahrzeug, das sie mit einem Lichtsensor ausgestattet hatten, zu bauen. Als nächsten Schritt musste der Roboter auf einer mit schwarzem Rand begrenzten Fläche in anderthalb Minuten möglichst viele der verstreuten Duplo-Bausteine wegräumen.

Die Schülerinnen forschten nach, wo überall im Alltag oder bei sich zuhause Dinge mit einem Sensor automatisch funktionieren, und so entschied sich jedes Team für eine „Hausinstallation“. Es entstanden: Ein Bewegungsmelder - im Haus ging das Licht bei einem bestimmten Geräusch an - das Garagentor öffnete sich nur mit dem passenden „Schlüssel“ oder die Haustüre sprang erst auf, wenn der richtige Farbcode verwendet
wurde - wenn das Baby schrie, schaltete das „Babyfon“ ein – ein Ventilator schaltete beim Klatschen ein und wieder aus – ein Rollo auf dem schrägen Hausdach schob sich bei „Sonnenschein“ nach unten und bei Schatten wieder hoch  und eine „Archimedische Schraube“ transportierte anstelle von Pellets in die Heizung Maiskörner in die Popcornmaschine. Das war die grösste Anforderung, aber das Team scheute keine Mühe um zu seinem Ziel zu kommen.

Der Besuch mit einem eindrücklichen Rundgang durch die ganze Flaschen-Abfüllanlage der Firma „MINERALQUELLE Zurzach AG“ war bestimmt ein Höhepunkt unseres Kurses: Hier wurde uns veranschaulicht, wie in der modernen Verarbeitung die Automatisation fast ausschliesslich auf der Sensoren- und Robotertechnik basiert.

Stolz führten die Mädchen ihre Ergebnisse am Freitagmorgen interessierten Eltern vor.

19.10.2012
Für das Kursteam: B. Pestalozzi